Archiv für Kategorie Feminismus; Gender- und Geschlechterpolitik

Neue Antifa Gruppe in Traunstein

In Traunstein gibt es nun eine zweite linskradikale Gruppe:

Anna und Artur

Deren Seite findet Ihr unter:

http://annaarthurts.blogsport.de/

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[muc] 16.07. Bash Back! Gegen Nationalismus, Rassismus und Sexismus


Gegen den Festkommers der Burschenschaftlichen Gemeinschaft
Bash Back!

Gegen Nationalismus, Rassismus und Sexismus

Am 15. und 16. Juli findet in München ein Festkommers1 zum 50jährigen Bestehen der rassistischen, sexistischen und deutschnationalistischen Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) statt. Gegen diese Veranstaltung rufen wir zu Protesten auf!

Die Burschenschaftliche Gemeinschaft ist ein 1961 in München gegründeter Zusammenschluss verschiedener rechter Burschenschaften aus Österreich und Deutschland, wobei sie in ihrem völkischen Nationalismus Österreich sowie einige Gebiete in Polen und Tschechien als Teile eines Großdeutschlands begreifen. Ihre Vorstellung von Nation gründet dabei in der rassistischen Blut-und-Boden-Ideologie, die systematisch nicht-weiße Menschen, Jüd_innen, Sint_izza, Romni_ja und viele andere ausschließt…

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[SBG] Die scheinheilige Allianz verscheuchen

Aufruf zur Gegenkundgebung gegen die frauenfeindliche „Mahnwache“ der AbtreibungsgegnerInnen um HLI, Jugend für das Leben und Co. am 11. Dezember 2010 beim Salzburger Landeskrankenhaus.

Diesen Tag streichen sich Feministinnen und andere fortschrittlich denkende Menschen schon jetzt vorsorglich im Kalender an: am 11. Dezember werden reaktionäre Abtreibungsgegner_innen wieder eine „Mahnwache“ vor dem LKH veranstalten. Unter dem Vorwand abgetriebener “Kinder”1 zu gedenken, versuchen sie Frauen, die über ihren eigenen Körper bestimmen wollen, als Mörderinnen abzustempeln.
Das werden wir selbstverständlich nicht unwidersprochen hinnehmen
– wir rufen zur (pro-)feministischen Gegenkundgebung auf!

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My Body My Choice – Abtreibung ist Frauenrecht!

http://www.youtube.com/watch?v=9S3T3oylkDc&feature=player_embedded

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Kundgebung gegen Homophobie und Sexismus auf dem chiemsee reggae 2010

Am gestrigen Samstag taten Aktivist_innen des rabatz-Bündnisses ihren Unmut über schwulenfeindliche „Künstler“, die Jahr für Jahr am Chiemsee Reggae auftreten können, Kund und thematisierten die ignorierte sexualisierte Gewalt auf dem Festivalgelände. Die Kampagne war insbesondere auf den Headliner und Hasssänger Sizzla ausgerichtet – der wurde im Laufe der Woche aber abgesagt, weil die bösen Autonomen kommen wollten. Dies war auch die Befürchtung der Dorfpolizei, die die Kundgebung mit provinziell-absurden Auflagen und Repressionen überzog. Diese führen am Ende zum verfrühten Abbruch der Kundgebung.

Die CRP Konzertagentur, die den Chiemsee Reggae Summer veranstaltet, ist durch das rabatz-Bündnis – einem Zusammenschluss von neun autonomen Gruppen in Oberbayern, Salzburg und Tirol – bereits 2009 angeschrieben worden. In dem Offenen Brief wurden sie aufgefordert, ein Beratungs- und Präventionskonzept gegen sexualierte Gewalt am Festival zu installieren und keine weiteren homophoben Acts zu buchen. Beides ist nicht eingetreten. Geradezu im Gegenteil wurden mit Athony B und Sizzla zunächst zwei einschlägig als homophob bekannte Acts eingeladen.

weiterlesen auf indymedia

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Sizzla abgesagt – Kundgebung nicht!

Am gestrigen Mittwoch, den 26.August, hat die CRP Konzertagentur bekannt gegeben, dass der Auftritt des schulenfeindlichen “Künstlers” Sizzla abgesagt wurde. Mittlerweile ist die gesamte Europa Tour von Sizzla gecancelt.

Die Veranstalter_innen Chiemsee Reggae sind aber alles andere als einsichtig in der Sache. Sie behaupten, es ginge ihnen “um nichts weniger als die körperliche Unversehrtheit der Festivalbesucher, die bei einer Durchführung des Konzertes durch mögliche Übergriffe der Demonstranten nicht gewährleistet werden kann.” Dazu hat die infogruppe rosenheim in einer ersten Stellungnahme bereits reagiert und diese widerlichen Unterstellungen zurückgewiesen. Weiterhin aber fordern sie eine Plattform für Hassprediger wie Sizzla.

In einer Eilentscheidung haben wir heute beschlossen, die Kundgebung und Infostand am Samstag durchzuführen. Ort: Übersee, nahe Fesivalgelände zwischen P3 und P4.

Programm für Samstag:

Redebeiträge (jeweils 15:00 & 17:00 Uhr)

  • Nachtleben und Definitionsmacht (ASAB_M)
  • Sexuelle Übergriffe auf Festivals (r|am)
  • Rassistische Aspekte bei Einreiseverboten für homophobe Künstler (antifa-nt)
  • Vortrag (20:00 Uhr)

    • Murder Inna Dancehall

    Anreise

    • Zugtreffpunkt München Hbg: 10:15 Uhr. (Gleis 11)
    • Zugtreffpunkt Rosenheim: 13:15 Uhr (davor: Critical Mass)

    Achtung! Auf der Chiemsee-Reggae Community sind bereits zahlreiche implizite und explizite Gewaltandrohungen gegen Personen, die als “Scheiss-Schwuchteln” oder Linke zu identifizieren seien, im Umlauf. Diese kleine, aber präsente Minderheit ist schwer einzuschätzen. Reist deshalb – wenn möglich – nicht alleine an und ab, passt aufeinander auf.

    Auf die Infostände am Freitag und Sonntag werden wir hingegen voraussichtlich verzichten.

    Hier der Link zu unserer Pressemitteilung

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Bash Back!- gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer

Übersee. Die Kritik am geplanten Auftritt des extrem schwulenfeindlichen “Künstlers” Sizzla am Chiemsee Reggae Summer reisst nicht ab. Linke Gruppen aus Oberbayern, Salzburg und Tirol werden in unmittelbarer Nähe zum Festival deshalb Infostände und eine Kundgebung durchführen und dabei auch die Problematik sexueller Übergriffe und sexualisierter Gewalt bei derartigen Großveranstaltungen thematisieren.

Eine breite Medien- und Internet-Debatte über Reggae und Homophobie, also den Hass auf Schwule und Lesben, hat sich am Fall Sizzla entwickelt. Weitgehend unbeeindruckt davon zeigte sich bislang die veranstaltende CRP-Konzertagentur GmbH. Sie hatten vor einigen Monaten sogar erklärt den “Künstler”, der in seinen Liedern auch zum Mord an Schwulen aufruft, ganz bewusst gebucht zu haben – obwohl es bereits in den Vorjahren massive Kritik an Sizzla und anderen Acts mit verlgeichbaren Botschaften gegeben hatte.

Auch das rabatz-bündnis linker Gruppen aus der Region hatte 2009 in einem “Offenen Brief” darauf hingewiesen. “Unsere Anfragen und Apelle an die Veranstalter_innen blieben allerdings nicht nur unerhört, sondern auch unbeantwortet,” so Anna Jade, Sprecherin der Bündnisses. “Deshalb sehen wir uns genötigt dieses Jahr den direkten Kontakt zu Publikum und Festival zu suchen und über die Schattenseiten des Festivals aufzuklären.”

Zu diesen zählt ihrer Ansicht auch die sexualisierte Gewalt am Festival. Deren Ausprägung liese sich zwar schwer beziffern. Doch die vergleichsweise vielen angezeigten Vergewaltigungen und Sexualdelikte am Chiemsee Reggae deuten darauf hin, dass die Problematik dort sehr verbreitet ist. Deshalb forderte das Bündnis auch ein „Konzept zur umfassenden Information im Vorfeld und für eine qualifizierte Unterstützung Betroffener sexualisierter Gewalt“. Bereits 2009 brachte das RABATZ-Bündnis die „Sichere Wiesn“ aus München als mögliche Strategie ins Gespräch. „Die fachlichen Konzepte existieren und die CRP Konzertagentur hätte jetzt ein Jahr Zeit gehabt zu reagieren. Schlussendlich wäre es wohl nur eine Frage des Geldes, das den Veranstalter_innen wohl wichtiger ist als aktiv etwas gegen sexuelle Übergriffe zu unternehmen,“ beschwert sich Jade.

Bei den Veranstalter_innen sei das Bündnis bislang lediglich auf absolute Ignoranz gestoßen. Deshalb wurde in diesem Jahr der Weg aktiver Präsenz am Reggae Festival gewählt und zwar für das gesamte Wochenende. Ein Aktionskonzept aus Infoständen, Vorträgen und einer Kundgebung am Samstag, den 28. August, soll die Besucher_innen direkt erreichen. Jade gibt sich zuversichtlich: „In den letzten Monaten haben wir schon viele bislang uninformierte Reggae Fans erfolgreich sensibilisieren können.“ Auch eingefleischte Fans seien sich der Problematik oft durchaus bewusst. Doch auch unterschiedliche Ansichten gebe es: „Uns geht es nicht primär darum, dass auf Gewaltaufrufe verzichtet wird. Die Ablehnung von Homosexualität und die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, »Bis« und Transgender sind eben keine Meinung, sondern schlicht ein menschenverachtendes Ressentiment. Dagegen und für eine befreite Gesellschaft jenseits von Heteronormativität und Patriarchat treten wir ein,“ ergänzt Jade.

Wer sich dem Wunsch nach einer Reggae-Szene ohne Homophobie und Sexismus anschließen könne, ist deshalb aufgerufen, am Samstag, den 28. August, ab 12.00 Uhr zur Kundgebung zu kommen. Angemeldet ist diese nahe dem Haupteingang des Chiemsee Reggae Summers. Von Freitag bis Sonntag wird dort täglich von mittags bis in die Abendstunde eine Kundgebung mit Infostand stattfinden.

rabatz-buendnis.net

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Bash Back!




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[sbg] Info-VA zu Homophobie und Sexismus anläßlich des Chiemsee Reggae Summers

Anlässlich des Chiemsee Reggae Summer (bei welchem der homophobe Hasssänger Sizzla auftritt) findet am Freitag, 13.08.10 um 19:00 Uhr im Infoladen Salzburg (Lasserstrasse 26) eine Infoveranstaltung zu der Thematik “Homophobie und Sexismus in der Reggae-Szene” statt.

Gemäß dem Motto “love reggae – hate homophobia” soll nicht die gesamte Reggae-Szene pauschal diskreditiert oder Reggae und Dancehall als Hass-Musik dargestellt werden, jedoch soll die Hetze von einigen Interpreten gegen Homosexuelle offen angesprochen und kritisiert werden. Bei dem Vortrag werden die verschiedenen Facetten der aktuellen Debatte über Auftrittsverbote und die Verhinderung von Konzerten homophober Künstler_innen beleuchtet. Dabei wollen die Referenten auch die oft rassistisch aufgeladenen Argumentationsmuster in dieser Debatte in den Blick nehmen und kritisieren.

Desweiteren soll über die geplanten Proteste gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer diskutiert werden.

[weitere Infoveranstaltungen]

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Blockadepolitik am Chiemsee

Interessanter Artikel zur Situation um Sizzla und dem crs: [Blockadepolitik am Chiemsee]


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