Archiv für Kategorie Antirepression & Datensicherheit

Neue Antifa Gruppe in Traunstein

In Traunstein gibt es nun eine zweite linskradikale Gruppe:

Anna und Artur

Deren Seite findet Ihr unter:

http://annaarthurts.blogsport.de/

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[Muc] 13.03. – 20.03.2011 All the arms we need

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rabatz online

Die Website der autonomen Vernetzung Oberbayern/Salzburg/Tirol „Rabatz“ erreicht ihr unter rabatz-buendnis.net

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Tipps für Emailverschlüsselung (GnuPG/PGP) – Emailkommunikation ist nicht sicher!

Bei einer normalen Email kann mensch nie sicher sein, dass die Email auch nur von denjenigen gelesen wird, an die die Mail addressiert war. Es kann immer passieren, dass jemand Mails abfängt oder sonstwie mitliest. Nicht erst seit der Vorratsdatenspeicherung überwacht der Staat Telekommunikationssysteme. Dies gilt insbesondere für politische Gruppen, Zusammenhänge und Einzelpersonen, die in der Regel unter der besonderen Überwachung staatlicher Repressionsorgane stehen.

Aber auch von nichtstaatlicher Seite werden private Daten abgegriffen, beispielsweise durch Trojaner, Phishing, etc. Um die eigene Privatsphäre zu schützen, macht es Sinn Emails zu verschlüsseln. Am sinnvollsten geht dies unserer Meinung nach mit GnuPG, der open source und damit komplett kostenlosen Variante von PGP. Hier findet ihr eine gute Anleitung zu GnuPG. Für alle die Windows benutzen gibt es GnuPG hier zum Download. Dort gibt es auch noch eine Menge weiterer Tipps und Tricks, beispielsweise eine echt ausführliche Anleitung für Einsteiger_innen. Habt wirklich keine Scheu davor, GnuPG auszuprobieren. Das ist alles halb so kompliziert wie es auf den ersten Blick vielleicht wirken könnte. Kein Mensch muss Computernerd oder studierte_r Informatiker_in sein um GnuPG zu nutzen.

Noch ein paar Worte zu Datenschutz im Allgemeinen:

Es gibt keine hunderprozentige Datensicherheit. Auch jede noch so gute Verschlüsselung hat kann theoretisch geknackt werden – wenn nicht heute, dann vielleicht in ein paar Jahren. Auch macht GnuPG nur dann Sinn wenn ihr euch sichere Passwörter, d.h. lang, viele Sonderzeichen, Groß/Kleinschreibung, Ziffern, etc., zulegt. Wenn ihr also heikle Sachen kommunizieren wollt, dann verlasst euch dabei nicht auf irgendwelchen Technologien, sondern trefft euch persönlich mit Leuten an einem sinnvollen Ort.

Der beste Datenschutz ist und bleibt Datenvermeidung!

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[ro] Gegen Bundeswehr und Polizeirepression

Vom 18. bis zum 20. Mai besucht die Bundeswehr die Berufsschule II in Rosenheim. In einem offenen Brief wurde die Schulleitung aufgefordert, diesen Reklameeinsatz zu verhindern. Die Schulleitung hält allerdings am geplanten „Einsatz an der Heimatfront“ der Bundeswehr fest.

Deshalb sollte am kommenden Montag „nur“ eine Kundgebung vor der Berufsschule statt finden. Nachdem die Interessen von Bundeswehr, Schulleitung und Polizei offenbar mehr zählen, als die Meinungsfreiheit, findet nun zusätzlich am 18.05 eine Demonstration statt, welche ab 16:00 Uhr vor der Berufsschule II in der Wittelsbacherstraße beginnt. Diese richtet sich neben der Bundeswehr an der Schule gegen die Polizei- und Behördenwillkür in Rosenheim (die sich generell schnell gegen jegliche kritische und nicht dem Mainstream angepasste Verhaltensform richtet). Dem Anmelder der morgendlichen Kundgebung wurde in einem Auflagenbescheid mitgeteilt, dass sowohl Soundanlage als auch Megafon verboten sind. Es wurde lediglich ein batteriebetriebenes Radiogerät erlaubt, das ab einer Entfernung von 10 m nicht mehr zu hören sein darf. Mit dieser Einschränkung verliert jegliche Kundgebung, die sich auch nach außen richten muss, ihren Sinn.

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, das wir in einem Zustand leben, in dem es zwar in Ordnung ist, wenn die Bundeswehr Propagandaveranstaltungen in Pausenhöfen durchführt, um Menschenmaterial für die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch zu rekrutieren, eine Kundgebung dagegen aber jeglicher Möglichkeit beraubt wird, sich öffentlich Gehör zu verschaffen.

Wir lassen uns nicht verarschen. Es ist das Letzte, dass die Bundeswehr immer mehr Veranstaltungen an Schulen durchführt. Es ist das allerletzte, dass das Rosenheimer Ordnungsamt im Einvernehmen mit Polizei und Schulleitung jeglichen hörbaren Protest gegen die zunehmende Militarisierung des öffentlichen Raumes zu unterbinden versucht. Das werden wir nicht hinnehmen.

Nach der Kundgebung, die um 7:30 Uhr beginnt, startet die Demo um 16:00 Uhr vor der Berufsschule II.

Nähere Infos unter Infogruppe Rosenheim

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Kundgebungen vor dem französischen Konsulat

Seit Anfang April sitzen mehrere deutsche und französische Demonstrations- teilnehmerInnen des NATO-Jubiläumsgipfels in französischen Gefängnissen. Drei von ihnen wurden am 6. April in Schnellverfahren aufgrund von verlesenen Polizeiaussagen zu bis zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Andere warten noch in Untersuchungsgefängnissen auf ihre Verhandlung.

Deswegen finden bis auf weiteres im Wochentakt Kundgebungen vor dem französischem Honorarkonsulat in Salzburg statt.

  • Dienstag, 5.5., ab 15 Uhr
  • Donnerstag, 14.5., ab 15 Uhr
  • Dienstag, 19.5., ab 15 Uhr
  • Dienstag, 26.5., ab 15 Uhr

Der Honorarkonsul in Salzburg
M. Peter LECHENAUER
Imbergstrasse 10 | 5020 Salzburg
Tel: (0662) 87 27 47 – 0
Fax: (0662) 87 27 47 – 18
E-Mail: franceconsul@aon.at

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag: 15:00-17:00
und nach Vereinbarung

Aktuelle Infos über die Gefangenen von Strassbourg: Breakout

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[NATO] Solidarität mit den Gefangenen: Aktion in Salzburg

Mit ca. 20 Leuten besuchten wir heute nachmittag das französische Konsulat in Salzburg. Hintergrund unseres Besuchs war die staatliche Repression gegen GegnerInnen des NATO Gipfels welcher vorige Woche in Straßburg über die Bühne lief. Neben zwei in Schnellverfahren zu je sechs Monaten Haft verurteilten Personen befinden sich noch weitere Menschen in französischen Gefängnissen und warten auf ihre Prozesse. Die bisherigen Anklagen waren völlig willkürlich und die Urteile wurden ohne Beweisaufnahme gefällt. Es hätte jede/n von uns treffen können und daher werden wir nicht still sein bis alle unsere FreundInnen wieder draußen sind!

Am Zaun des Konsulats machten wir unsere Transparente an, einige begannen im einsetzenden Feierabendverkehr Flugblätter zu verteilen. Wir hatten uns für heute vorgenommen dem Konsul unsere Bedenken über die Entwicklungen in Frankreich mitzuteilen und hofften darauf, dass er unseren Protest verstehen und weiterleiten würde. Ein Teil der Gruppe ging also in das Konsulat rein und forderte ein Gespräch mit dem Konsul. Dieser kam auch sehr zügig aus seinem Büro heraus und teilte uns aufgebracht mit, dass er so unangemeldet sicher nicht mit uns reden werde. Wir sollten uns einen Termin nächste Woche geben lassen. Auf unsere Einwände, dass es sich um eine dringliche Sache handeln würde und wir nicht mehr warten können reagierte er mit der Drohung die Polizei zu rufen. Und dann verschwand er auch schon wieder. Überrascht von dieser schroffen Abfuhr war uns erstmal nicht ganz klar was wir tun sollten. Es wurde pro Forma mal ein Termin ausgemacht aber viele von uns waren unzufrieden mit dieser Behandlung. Wir beschlossen draußen weiter Flugblätter zu verteilen als auch schon die erste Polizeistreife ankam und Ausweise sehen wollte. Wir verweigerten die Kontrolle kollektiv und gingen erstmal ein paar Meter weg, was die Polizisten offenbar schon recht glücklich machte.

Ein paar Leute wollten dann noch ein bisschen weiter Flyer verteilen und befestigten dazu ein Transparent am nahe gelegenen Mozartsteg. Es dauerte nicht lange bis wieder Polizisten da waren und das Transparent abnahmen. Zwei Personen, die fragen wollten was mit dem Transparent geschehen würde, wurden noch vorübergehend in Gewahrsam genommen um ihre Identitäten fest stellen zu können. Ihnen droht eine Anzeige wegen Abhalten einer unangemeldeten Versammlung. Ausserdem ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung im Konsulat.

Das Motto unserer kleinen Aktion, „Police partout, Justice nulle pas“, hat sich heute deutlich bestätigt. Polizei überall, Gerechtigkeit nirgends. Auch in Salzburg. Vertrieben vor dem Konsulat und zwei Personen in Gewahrsam. Kein Grund klein bei zu geben, die Kampagne für die Freilassung der Gefangenen von Straßburg geht gerade erst los.

Checkt hin und wieder mal den Antirep-Blog unter http://breakout.blogsport.de auf Neuigkeiten. Es wäre ausserdem super wichtig, dass an vielen verschiedenen Orten Aktionen gemacht und Infos verteilt werden, gerade in kleinen Städten kann durchaus schnell Aufsehen erregt werden. Sie meinen uns alle wenn sie Einzelne einsperren!

Ihr habt die Möglichkeit die Gefangenen von Straßburg und die Antirepressionsarbeit finanziell zu unterstützen, dafür gibt es das unten angegebene Spendenkonto. Wichtig ist dass ihr das Stichwort nicht vergesst. Neben Spenden gibt es auch andere Möglichkeiten der Unterstützung, schaut dazu auf die Internetseite, hier wird nach und nach ein Unterstützungsbereich entstehen.

Spendenkonto:
„Spenden und Aktion“
KontoNr: 928 818 06
BLZ: 513 900 00
Stichwort: Strasbourg


quelle: http://at.indymedia.org/node/14146

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Police Partout – justice nulle part

Nach den Repressionen während des natogipfels in Strassbourg  gegen DemonstrantInnen folgen nun weitere Repressionen. So wurden letzte Woche 3 Personen in Schnellverfahren nach faschistischer Willkür zu Gefängnisstrafen verurteilt. Anfang Mai werden die nächsten Verhandlungen stattfinden. Jetzt ist es wichtig unsere Unterstützung für die Gefangenen der Staatsterroristen deutlich zu machen. Am Dienstag 14.04.09 findet um 15 Uhr in Salzburg eine Solikundgebung vor dem frz. Konsulat (Imbergstrasse 10) statt.

Kommt zahlreich!
Solidarität ist eine Waffe!

weiterführende Links:

Solidarität mit den Angeklagten in Strassbourg: indy
Gerichtsurteile: indy
Soligruppe für die Angeklagten in Strassburg: breakout

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This is what democracy looks like – 5000 gegen die NATO, Kapitalismus und die SiKo `09

Am Samstag fand wie jedes Jahr die Münchner Kriegskonferenz statt. Alljährlich treffen sich dort die Herren (in diesem Fall sinds wirklich meistens Herren) der Welt um zukünftige Kriege zu planen und Deals mit der Rüstungsindustrie zu tätigen. Der Name “Sicherheitskonferenz” soll in feinster Orwellscher Tradition (“Krieg ist Frieden”) der Eindruck vermittelt werden dort würde über die Sicherheit und der Frieden der ganzen Welt diskutiert und nicht Kriege zur Sicherung der kapitalistischen Alltagswelt geplant.

Scharschütze nimmt die demo ins Visier

Die Gegendemonstration begann mit einstündiger Verspätung um 15 Uhr am Marienplatz. Wie für München üblich begleitet von einem übertriebenem Polizeiaufgebot (Teilweise fünfreihiges Bullenspalier um die demo). Flächendeckend wurde die demo, speziell der internationalistische Block, abgefilmt. Auch trieben sich Massen an Zivis in der demo rum. Diese konnten jedoch oft enttarnt und aus dem Block befördert werden. Gelegentlich kam es zu Angriffen der Cops auf die demo aufgrund der verbotenen Seitentranspis. Doch auch diese Angriffe konnten durch entschlossene Kettenbildung abgewehrt werden. Dabei bekam auch der ein oder andere Bulle auf die Fresse.

Nachdem die Demo über Sendlinger Tor und Stachus zur Abschlusskundgebung am Odeonsplatz kam durchstreiften dort immer wieder usk Einheiten die Kundgebung. Auch mindestens ein Scharfschütze hatte sich auf dem Dach der Residenz postiert um die Demo ins Visier zu nehmen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass wir uns nicht von dem neuen Versammlungsgesetz haben beeindrucken lassen und konsequent und entschlossen unsere demo bis zum schluss durchgezogen haben.

Indy Bericht

Die nächste Möglichkeit der nato gehörig einzuheizen, bietet der nato Gipfel Anfang April in Strassburg und Baden Baden.

Infos hierzu

resistance des deux rives – widerstand der zwei ufer

Hierbei ein Veranstaltungstermin in eigener Sache. Am 13./14. März findet in Traunstein ein scharz.rotes Wochenende statt. Dort wird es neben einem Konzert und anderen Aktionen auch eine Mobilisierungsveranstaltung für die Gegenaktivitäten zum nato gipfel geben. News dazu in Kürze.

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Griechenland Soli in Traunstein

Am Samstag trafen sich einige junge Menschen auf dem Christkindlmarkt von Traunstein. Dort führten sie ein kurzes Straßentheater auf, indem sie auf ein aktuelles Ereignis aufmerksam machten. Denn vorletztes Wochenende war in Griechenland ein 15-jähriger unter noch nicht geklärten Umständen von einem Polizisten erschossen worden. Zweimal ertönte dabei ein lauter Knall, der symbolisch die Pistolenschüsse darstellte. Mit Straßenkreide wurde dabei um die “Leiche”Kapitalismus tötet? geschrieben. An Passant_innen wurden Flyer verteilt. Die Reaktionen der Passant_innen waren unterschiedlich, einige klatschten und lobten, während ein anderer meinte:”So etwas sagt man doch nicht vor Kindern!?” Weihnachten ist ?stade Zeit?, Familienzeit, aber auch Spendenzeit. Es ist schade, dass vielen, wie diesem alten Herrn, dabei offensichtlich jedes politische Bewusstsein fehlen.

Doch täglich sterben Menschen überall auf der Welt an den Folgen von Ausbeutung, Unterdrückung, Folter, Haft, oder wie in Griechenland, wegen Polizeiwillkür. Auf diese Realität friedlich aufmerksam machen, sollte eigentlich das Recht jeder/s Bürger_in sein.

Auf dem Heimweg wurde die vermeintliche Gruppe  von Polizist_innen festgehalten und drei Stunden in Gewahrsam genommen. Ein junges Mädchen, das nur zufällig neben den vermeintlich Schuldigen gegangen war, wurde ebenfalls stundenlang festgehalten. Ihrer Aussage, sie habe nichts mit der Gruppe zu tun, wurde kein Glaube geschenkt.

(externe/r Autor_in)

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