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[muc] Antifa Actionday #2 13.11.2010

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[muc] Antifa Actionday 2010

Für den 13.11.2010 mobilisieren bayrische Neonazigruppen zu einem sogenannten „Heldengedenkmarsch“ durch München. Nach 2008 und 2009 ist dies ihr dritter Anlauf, anlässlich des nationalsozialistischen „Heldengedenktags“ in München zu demonstrieren.
Dadurch sollen Wehrmachts- und SS-Soldat_innen* zu „Helden“ verklärt und deren Verbrechen relativiert werden. Doch das werden wir nicht zulassen.

Geschichtsrevisionismus z.B. die Verfälschung historischer Tatsachen war schon immer eines der attraktivsten Betätigungsfelder der Neonazis, wie bei den „Heldengedenkmärschen“, dem Naziaufmarsch am Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 08. Mai diesen Jahres, aber auch an den bundesweit bedeutendsten Naziaufmärschen in Dresden (Bombardierung der Stadt im zweiten Weltkrieg), in Bad Nenndorf (britisches Gefangenenlager für deutsche Nazis nach dem Krieg) oder in Dortmund, wo Nazis anlässlich des Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen 1939 demonstrieren, zu sehen ist.

Es geht ihnen mit dieser Umdeutung der Akteur_innen, Orten und Begriffen einerseits darum, den historischen Nationalsozialismus im Ganzen rein zu waschen und ihn damit als Gesellschaftsordnung für die Gegenwart wieder denkbar zu machen. Andererseits versuchen sie so, die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegen Jüd_innen, Rom_nija und Sinti_za, den hundertausendfachen Mord an „Behinderten“, Homosexuellen, Transgender und Antifaschist_innen sowie den Krieg zu verherrlichen.

Weil auch heute Faschist_innen verantwortlich für Übergriffe und Morde an Personen sind, die nicht in ihr nationalsozialistisches Weltbild passen, ist es wichtig sich ihnen gemeinsam in den Weg zu stellen.

Schon in den beiden letzten Jahren gab es massive Proteste gegen die „Heldengedenkmärsche“ und auch in diesem Jahr wollen wir alles daran setzen, eine solche Verherrlichung der Nazis und ihrer Taten unmöglich zu machen. Nachdem bereits 2008 ca. 1000 Menschen gegen den Naziaufmarsch protestiert hatten, nahmen im Jahr darauf etwa 3000 Leute an den Gegenprotesten teil. 2009 beteiligten sich über 700 Menschen an der linksradikalen Vorfelddemo, bei der über die direkten Proteste hinaus, antifaschistische, antikapitalistische und antimilitaristische Inhalte verbreitet wurden.

Es kam zu Blockadeversuchen und vielen kreativen Aktionen – gerade auch von Viertelbewohner_innen – gegen die Nazidemo, die in der Folge nach der Hälfte der Route vom Versammlungsleiter abgebrochen wurde. Auch im Mai diesen Jahres gelang es ca. 4500 Nazigegner_innen einen Marsch durch München-Fürstenried nach wenigen hundert Metern zu blockieren. Zuvor waren bereits etwa 800 Antifas anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Münchner Innenstadt demonstriert.

An diese Erfolge wollen wir auch am 13.11.2010 anknüpfen und mit Euch allen gemeinsam den Naziaufmarsch unmöglich machen, sowie antifaschistische, antikapitalistische, antimilitaristische und linksradikale Inhalte pushen.

Kommt also am 13.11. nach München!
Vermiesen wir den Nazis gemeinsam den Tag!
Für eine befreite, klassenlose Gesellschaft!

*Um symbolisch Raum zu lassen für Menschen, die sich in der zweiseitigen Geschlechterkonstruktion in „Männer“ und „Frauen“ nicht wiederfinden, verwenden wir durchgängig die Schreibweise mit Unterstrich.
Wir schreiben hier bewusst „Soldat_innen“, weil es in Wehrmacht, SS und sonstigen Militäreinheiten auch Frauen gab – freilich zumeist in niedrigeren Dienstgraden. Sie waren nicht nur in der zivilen Unterstützung oder als Arbeiterinnen in der Waffenproduktion und -lieferung tätig, sondern auch als Teil der uniformierten, kämpfenden Truppen aktiv, zum Beispiel als KZ-Aufseherinnen.


Für News und Infos check: actionday.tk

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rabatz online

Die Website der autonomen Vernetzung Oberbayern/Salzburg/Tirol „Rabatz“ erreicht ihr unter rabatz-buendnis.net

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Das war das Gelöbnis

Im Folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung des Friedensbündnisses Rosenheim zu den Protesten gegen das öffentliche Gelöbnis auf dem Traunsteiner Stadtplatz am Donnerstag:

Das halböffentliche Gelöbnis
Proteste gegen Gelöbnis in Traunstein – Kritik am Polizeieinsatz

Traunstein – Rund ein Dutzend Friedensaktivist_innen protestierten heute in Traunstein mit vielfältigen Aktionen gegen ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr. Am Ende ziehen die Kriegsgegner_innen ein positives Fazit ihrer Proteste, kritisieren jedoch den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig, da jede kritische Öffentlichkeit von dem Gelöbnis ausgeschlossen wurde. Nach gut 13 Jahren fand am Donnerstag (10.06) in Traunstein erstmals wieder ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr statt. Friedensaktivist_innen kritisieren das öffentliche Auftreten der Bundeswehr als ein „Werben fürs Sterben“. „Die Zeremonie selbst steht den Grundwerten einer zivilen, emanzipatorischen und friedlichen Gesellschaft entgegen“ heißt es wörtlich in einem Flugblatt der Friedensinitiative Traunstein-Traunreut-Trostberg. Die Kriegsgegner_innen, kritisieren zum einen, dass die Soldat_innen nicht, wie in demokratischen Ländern üblich, aufs Grundgesetz, sondern auf das Land, unabhängig vom Inhalt der Politik für die sie kämpfen sollen vereidigt werden. Zum anderen vermuten die Kritiker_innen, dass mit öffentlicher Militärpropaganda die Bevölkerung an einen permanenten Kriegseinsatz der Bundeswehr gewöhnt werden soll.

Anlässlich der Vereidigung agierten die Kriegsgegner_innen mit unterschiedlichen Aktionen. Während die Aktivist_innen der Friedensinitiative Traunstein-Traunreut-Trostberg Flugblätter verteilten und einen Infostand durchführten, protestierten rund 10 weitere Antimilitarist_innen mit einer Agit-Pop-Aktion. Sie waren schwarz gekleidet, hatten ihre Gesichter weiß geschminkt und trugen schweigend einen Sarg. „Wir wollen mit der Kunstaktion zeigen, dass es bei einem Gelöbnis um die Vereinnahmung des Individuums für eine Tötungsmaschinerie geht“ erklärt eine Aktivistin die Aktion während rund um den Infostand Diskussionen mit Passant_innen stattfinden. Dabei zitiert eine Friedensaktivistin den ehemaligen Hauptmann und heutigen Regisseur Michael Verhoeven: „Den Hippokratischen Eid schwören die Medizinstudenten nicht öffentlich, sondern in der Uni“ und fügt hinzu „wenn den ein Gelöbnis, unbedingt stattfinden muss, – dann in der Kaserne“. Aber auch die Kasernennamen stehen in der Kritik. Die Rekruten des Gelöbnisses stammen aus der General-Konrad-Kaserne in Bad Reichenhall. „Die Traditionspflege der Bundeswehr ist schauerderhaft“ meint Michael Kurz, ein Sprecher des
Friedensbündnis Rosenheim, „ein öffentliches Gelöbnis ist vordemokratisch und es ist ein Skandal, dass heute immer noch Bundeswehrkasernen nach Nazigenerälen1 benannt sind.“

Zusammenfassend bewerten die Friedensaktivist_innen ihre Aktionen als Erfolg. Es sei gelungen viele Passant_innen zu erreichen und über das Thema Antimilitarismus zu informieren. „Die Bundeswehrkriegspropaganda konnte nicht ungestört stattfinden“ heißt es in einer Pressemitteilung des Friedensbündnis Rosenheim. Kritisiert wird jedoch der Polizeieinsatz. Mehrere Personen erhielten Platzverweise, ohne dass sie das Gelöbnis gestört hätten. „Kritische Öffentlichkeit wurde auf dem angeblich öffentlichen Gelöbnis am Traunsteiner Stadtplatz nicht zugelassen, so wurde aus einem öffentlichen ein halböffentliches Gelöbnis. Wenn die Bundeswehr die Öffentlichkeit sucht sollte sie auch eine kritische Öffentlichkeit zulassen“


1 Im Dezember 1941, als der „Blitzkrieg“ gegen die Rote Armee bereits gescheitert war, wurde Konrad von Hitler persönlich zum Kommandierenden General eines Armeekorps ernannt. Kurz darauf (in einem Tagesbefehl von Januar 1942), bekundete ihm Konrad in glühenden Worten die Treue: „Dem Führer und seinem Werk gehört unsere ganze Hingabe. Wir wollen es hüten und siegreich tragen durch das neue Jahr zum Heile Deutschlands“ (Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg, Bestand RH 24-49-47).

Zu Hitlers Geburtstag am 20. April 1942 versammelte sich Konrads Korpsstab zu einer Feierstunde. „Es war das Feldherrngenie des Führers“, wurde Hitler aus der Ferne angehimmelt, „welches die deutschen Heere von Sieg zu Sieg eilen ließ. Sein Verdienst war es, das Eindringen der bolschewistischen Horden nach Europa im richtigen Augenblick zu erkennen und den Stoß blitzschnell zu parieren“ (Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg, Bestand RH 24-49-49).

Von Ende 1941 bis Anfang 1944 war die Krim (Halbinsel im nördlichen Schwarzen Meer) von den Deutschen besetzt; die Halbinsel sollte zu einem Mustergebiet nationalsozialistischer Herrschaft werden. Konrad ging dabei besonders gnadenlos hart gegen Partisanen und die Zivilbevölkerung vor. Er ließ ganze Ortschaften südlich der Linie Karassubasar-Suja in Grund und Boden bombardieren (Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg, Bestand: RH 24-49-102, RH 24-49-219).

Willig arbeitete der Antisemit Konrad auch mit SS- und Polizeiführern zusammen. In der Anlage zu einer Weisung des Generals vom 7. März 1943 heißt es: „Die Juden sind unser Unglück. Die Juden sind das Unglück der Völker Russlands. Warum wir Krieg führen (Kampf gegen den Weltfeind – das Judentum)“ (Bundesarchiv-MilitärarchivFreiburg, Bestand RH 24-49-210).

Quellen:

Jakob Knab: „Zeitlose soldatische Tugenden“ in: Die Zeit Nr. 46, 10. November 2005
http://www.zeit.de/2005/46/A-Bundeswehr
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Konrad#cite_note-Knab-0

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Rekruten Gelöbnis am 10.06.10 in Traunstein

Zur Zeit schiessen sie ja aus dem Boden…Gelöbnisse…von Rosenheim bis Lübeck überall versucht die Bundeswehr ihr Image durch widerliche Propagandaspektakel aufzupolieren….und am Donnerstag, 10.06.10 um 18 Uhr wird auch Traunstein trauriger oder zorniger (?) Zeuge eines solchen Schauspiels…

zur Anregung das Video einiger Antimilitarist_innen:

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14.11.09 Antifa Actionday München

Nazis aus dem Spektrum der „Freien Nationalisten“ und der NPD rufen für den 14.11. zu einem so genannten „Heldengedenken“ auf. Nach dem Naziaufmarsch im letzten Jahr, der durch ein massives Aufgebot von Polizist_innen durchgesetzt wurde, ist dies der zweite Versuch von Münchner Nazis, einen Aufmarsch anlässlich des so genannten „Volkstrauertages“ durchzuführen. Bei dieser Veranstaltung geht es Ihnen darum, Wehrmachts- und SS-Soldat_innen als „Helden“ zu verklären, ihre millionenfachen Verbrechen zu relativieren und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen.

Der Geschichtsrevisionismus ist in den letzten Jahren verstärkt zu einem äußerst attraktiven Betätigungsfeld für die extreme Rechte geworden. Ganz offen wird hierbei auf den nationalsozialistischen Begriff des „Heldengedenkens“ zurückgegriffen. Durch die Umdeutung von Akteur_innen, Orten und Begriffen soll der historische Nationalsozialismus als Ganzes rein gewaschen werden. So versuchen Nazis eine extrem patriarchale, rassistische, antisemitische und ausbeuterische Gesellschaftsordnung auch für die Gegenwart wieder denkbar zu machen. Wir wollen mit dem „Antifa Action Day“ ein klares Zeichen gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und Militarismus setzen und für die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse kämpfen.

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Gegenveranstaltung zu 90 Jahre KSK (Krieger- und Soldatenkameradschaft)

Im folgenden dokumentieren wir einen Aufruf der Krieger- und Soldatenkameradschaft ihre 90 jährige Jubiläumsfeier zu vermiesen.

Aufruf:

Taching am See, eine kleine verschlafene Gemeinde im Chiemgau, wird nächsten Samstag Schauplatz eines eher fragwürdigen Jubiläums, denn seit 90 Jahren ist mensch auf die Krieger- und Soldatenkameradschaft(KSK) dort stolz. In diesem Verein werden also seit 90 Jahren die Tugenden des Kaiserreichs konserviert, nämlich Stolz und Ehre dem Vaterland. Doch das ist kein Grund zu feiern!!!

Deshalb veranstalten wir dort eine Gegenkundgebung mit anschließendem Gegenprogramm. Also nehmt euch eine Portion Kreativität, Spaß und wenn möglich eine Wasserspritzpistole (und ein paar Wasserbomben) mit.

WO?… TACHING AM SEE (nähe Strandbad)

WANN?…ab 17:00 UHR bis OPEN END

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[ro] Gegen Bundeswehr und Polizeirepression

Vom 18. bis zum 20. Mai besucht die Bundeswehr die Berufsschule II in Rosenheim. In einem offenen Brief wurde die Schulleitung aufgefordert, diesen Reklameeinsatz zu verhindern. Die Schulleitung hält allerdings am geplanten „Einsatz an der Heimatfront“ der Bundeswehr fest.

Deshalb sollte am kommenden Montag „nur“ eine Kundgebung vor der Berufsschule statt finden. Nachdem die Interessen von Bundeswehr, Schulleitung und Polizei offenbar mehr zählen, als die Meinungsfreiheit, findet nun zusätzlich am 18.05 eine Demonstration statt, welche ab 16:00 Uhr vor der Berufsschule II in der Wittelsbacherstraße beginnt. Diese richtet sich neben der Bundeswehr an der Schule gegen die Polizei- und Behördenwillkür in Rosenheim (die sich generell schnell gegen jegliche kritische und nicht dem Mainstream angepasste Verhaltensform richtet). Dem Anmelder der morgendlichen Kundgebung wurde in einem Auflagenbescheid mitgeteilt, dass sowohl Soundanlage als auch Megafon verboten sind. Es wurde lediglich ein batteriebetriebenes Radiogerät erlaubt, das ab einer Entfernung von 10 m nicht mehr zu hören sein darf. Mit dieser Einschränkung verliert jegliche Kundgebung, die sich auch nach außen richten muss, ihren Sinn.

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, das wir in einem Zustand leben, in dem es zwar in Ordnung ist, wenn die Bundeswehr Propagandaveranstaltungen in Pausenhöfen durchführt, um Menschenmaterial für die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch zu rekrutieren, eine Kundgebung dagegen aber jeglicher Möglichkeit beraubt wird, sich öffentlich Gehör zu verschaffen.

Wir lassen uns nicht verarschen. Es ist das Letzte, dass die Bundeswehr immer mehr Veranstaltungen an Schulen durchführt. Es ist das allerletzte, dass das Rosenheimer Ordnungsamt im Einvernehmen mit Polizei und Schulleitung jeglichen hörbaren Protest gegen die zunehmende Militarisierung des öffentlichen Raumes zu unterbinden versucht. Das werden wir nicht hinnehmen.

Nach der Kundgebung, die um 7:30 Uhr beginnt, startet die Demo um 16:00 Uhr vor der Berufsschule II.

Nähere Infos unter Infogruppe Rosenheim

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Offenes Info-Plenum am 09.05.09

In diesen Tagen, den letzten des sterbenden Kapitalismus, ist eine starke antifaschistische Bewegung von essentieller Bedeutung. Die derzeitige Krise des Kapitals bietet eine Chance, die sich so schon seit vielen Jahrzenten nicht mehr offenbart hat. Damit aus dieser Chance auch mehr wird müssen sich die, die sich klar zu Antifaschismus, Antisexismus, Antirassismus, gegen Antisemitismus, gegen Homophobie bekennen und sich selbst als Antikapitalisten verstehen, organisieren. Es reichen eben nicht die Spende für eine wohltätige Organisation, die Packung Fair-Trade Kaffee, die Demo gegen den letzten Krieg. Das sind wie unsere Freunde von Tarnac 9 in ihrem Aufruf feststellen „…als[…] rettende Gesten verkleidete Nicht-Handlungen…“. Wir bezeichnen diese Nicht-Handlungen auch als Ablassbriefe. Diese Ablassbriefe beruhigen nur das Gewissen und erzeugen ein „es gibt ja soviel zu tun; ich mach doch eh genug“ Gefühl.

„Was die herrschende Ordnung betrifft wissen alle, was sie davon zu halten haben […] dass ein soziales Regime im Todeskampf für seine Willkür keine andere Rechtfertigung mehr hat, als seine absurde Entschlossenheit – seine senile Entschlossenheit – einfach fortzudauern; dass die weltweite oder nationale Polizei völlig freie Hand bekommt, ihre Rechnungen mit denen zu begleichen, die aus der Reihe zu tanzen; […] dass sich die Masse der Menschen mit Hilfe von Lügen, Zynismus, Abstumpfung oder Pillen in dieser Ordnung der Dinge einrichtet…“ (Tarnac 9, Aufruf)

niemand kann vorgeben das nicht zu wissen.

Aber gerade in Gegenden wie Traunstein, geprägt von Jahrzenten Konservativextremismus und Katholizismus, wissen wir auch, wie schwer es ist sich zu organisieren. Es fehlen Orte wo wir uns treffen können. Wir sehen uns täglich direkter und indirekter Repression ausgeliefert. Aber genau das sind Dinge, die wir durch organisation bekämpfen können. Für die wenigen, von denen zur Zeit die komplette Antifaarbeit getragen wird, ist es allerdings sehr schwer alles auf sich ablasten zu können.

Es kommt auf alle von uns an auf jede und jeden, diesem System und den Nazis jetzt entgegenzutreten.

Deshalb veranstalten wir am Samstag den 09. Mai in Traunstein um 17:30 Uhr ein Infoplenum. Dort soll über anstehende Aktionen, die Zukunft von Anark-Ts (antifaschistischer Arbeitskreis Traunstein) und die allgemeine Situation für Antifas, Punks, Autonome und andere Linke diskutiert werden.

Den Treffpunkt erfahren die, die an antifa-arbeitskreis-ts@mail.3dl.am schreiben.

Für die Anarchie stören wir eure Ordnung!

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Kundgebungen vor dem französischen Konsulat

Seit Anfang April sitzen mehrere deutsche und französische Demonstrations- teilnehmerInnen des NATO-Jubiläumsgipfels in französischen Gefängnissen. Drei von ihnen wurden am 6. April in Schnellverfahren aufgrund von verlesenen Polizeiaussagen zu bis zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Andere warten noch in Untersuchungsgefängnissen auf ihre Verhandlung.

Deswegen finden bis auf weiteres im Wochentakt Kundgebungen vor dem französischem Honorarkonsulat in Salzburg statt.

  • Dienstag, 5.5., ab 15 Uhr
  • Donnerstag, 14.5., ab 15 Uhr
  • Dienstag, 19.5., ab 15 Uhr
  • Dienstag, 26.5., ab 15 Uhr

Der Honorarkonsul in Salzburg
M. Peter LECHENAUER
Imbergstrasse 10 | 5020 Salzburg
Tel: (0662) 87 27 47 – 0
Fax: (0662) 87 27 47 – 18
E-Mail: franceconsul@aon.at

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag: 15:00-17:00
und nach Vereinbarung

Aktuelle Infos über die Gefangenen von Strassbourg: Breakout

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