Heute den 12. Juli veranstaltete die NPD eine Saalveranstaltung im Landkreis Traunstein mit Richard Melisch. Der Traunsteiner Antifa gelang es den Ort dieses Treffens ausfindig zu machen. Die Güterhalle, eine bürgerliche Gaststätte, gewährt Nazis Unterschlupf.
Bereits am 17. Mai hatte die Traunsteiner NPD eine Saalveranstaltung irgendwo im Landkreis Traunstein durchgeführt. Damaliger Redner war der Münchner Stadtrat der Bürgerinitiative Ausländerstopp Karl Richter. Trotz der damaligen Kundgebung am Bahnhofs Vorplatz veranstaltete die NPD heute wieder eine Saalveranstaltung. Gastredner diesmal: Richard Melisch. Mit Richard Melisch beweist sich die NPD mal wieder als eine kranke, menschenverachtende vor Rassismus triefende Sekte. Melisch bezeichnet sich selbst als Publizist und fantasiert in einem seiner Bücher über Globalisierung von einem Geheimbund, der aus einer kleinen Gruppe Politiker besteht, die sich zum Endziel “die Gleichschaltung aller Länder gemacht…” hat um dadurch eine “tausendjährige Kultur” zu vernichten. Erreicht werden soll soll dies durch die Aufnahme von 1,5 Millionen Einwanderen aus der dritten Welt. Dadurch entstände eine “hellbraune Rasse” mit einem durchschnitts IQ von 90. Melisch unterstellt dadurch Menschen dunklerer Hautfarbe eine niedrigere Intelligenz. Hinter diesem Komplott stecke eigentlich so gut wie jeder, der dem selbsternannten “nationalen Widerstand” nicht in den Kram passt. Mit der Verpflichtung von Melisch zeigt diese ewiggestrige, kriminelle Vereinigung npd einmal mehr für was sie steht.
Als Treffpunkt benützte die NPD wieder einmal den Traunsteiner Bahnhof, der von 3 Bullenwannen abgesichert wurde, um jegliche Recherche oder Intervention von Antifaschisten zu unterbinden. Nach einem ca. 1 stündigen Katz und Mausspiel mit Bullen und Faschos gelang es einigen Antifas den Schlupfwinkel der Nazis zu entdecken und hier kommt die grosse Überraschung es handelt sich dabei nicht um eine Lokalität ausserhalb Traunsteins, sondern um die Güterhalle. Eine bürgerliche Gaststätte gleich hinter dem Bahnhof.
Für die nächsten Wochen sind einige Aktionen gegen diese Gaststätte sowie gegen rechte Strukturen in und um Traunstein geplant.



